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Chinaporzellan

Eine Homage an die älteste Porzellan-Unterglasurdekoration der Welt

Great Wall, Seidenstrasse & Ming Dynastie

Die ältesten noch sichtbaren Teile der Chinesischen Mauer (engl. The Great Wall) stammen aus der Ming-Dynastie (1360 - 1644 n. Chr.) Begonnen wurde mit dem Bau bereits 7.000 v.Chr. und der Ausbau in seiner heutigen Form begann im Jahr 214. v.Chr.

Ebenfalls in der Ming-Dynastie (1360 - 1644 n. Chr.) wurde die Hochkultur der Porzellankunst in China entwickelt. Die Stadt Jingdezhen in der Provinz Jiangxi Shen stellt nicht nur den Beginn der Seidenstrasse, sondern auch den Anspruch der ältesten Porzellanstadt der Welt zu sein. Das aus Persien über die Seidenstrasse importierte Kobaltoxid wurde bereits 1.300 n.Chr. für die Herstellung eines kunstvoll aufgetragenen Unterglasurdekor verwendet und bei über 1.300 °C auf Porzellan gebrannt. 

Exakt 408 Jahre später prahlte der Deutsche Alchemist Johann Friedrich Böttger mit der Erfindung des Porzellan in Europa und hat es zu dieser Zeit lediglich eher zu einem härteren Dachziegel geschafft als zu dem, was wir heute als Porzellan kennen. Die ersten Kobaltdekore außerhalb Chinas entstanden um 1730 in Meissen im Zwiebelmuster. 

Es hat also 430 Jahre - sprich 8 Generationen gedauert, bis in Deutschland ein ähnliches Dekorporzellan hergestellt worden ist, wie Ostchina. Erst wer sich näher mit der Geschichte Chinas beschäftig wird verstehen, wie sehr uns dieses Land mit seiner riesigen geografischen Ausbreitung schon weit vor Christi, vor Antidumping, Drittlandszöllen und den angeblichen Billiglöhnen überlegen war.


Qing Hua Ci  - Kobaltblaue Unterglasur

Als wir von Holst Porzellan im Jahr 2016 eine sehr kleine Porzellanmanufaktur in Südchina besucht haben, die das Qing Hua Ci noch von Hand in der traditionellen Schwammtechnik herstellen, waren wir so begeistert von diesem aufwendig und in ursprünglicher Form angefertigtem Dekorporzellan, dass wir uns entschieden haben, diese Serie in unserer Kollektion aufzunehmen. Das kobaltblaue Qing ist nicht nur etwas für die Gastgeber Chinesischer Gerichte, sondern gleichwohl für alle asiatischen Küchen und Gerichte, denn dieses Geschirr verbreitete sich über den gesamten asiatischen Raum und steht als Sinnbild für die Hochkulturen dieser Region.


Die Besonderheit von Unterglasuren   

Eine Unterglasur wird auf dem rohen, bzw. bisquitharten Scherben aufgetragen. In diesem Zustand, vor dem Hartbrand, ist der Porzellankörper überaus empfindlich und hat nur eine geringe Konsistenz. Jeder Tupfen des Schwamm und jeder Pinselstrich muss mit äußerster Vorsicht aufgetragen werden, damit der Scherben keinen Schaden nimmt. 

Die Farbe des Dekors muss eine Brenntemperatur von mehr als 1.350 °C aushalten. Dieser extremen Hitze widerstehen nur Farben die aus Metalloxiden hergestellt werden. Die blaue Farbe wird aus Kupferoxid gewonnen, dass in sehr aufwendigen und teuren Verfahren extrahiert wird. Man könnte sagen, dass das weiße Gold - wie das Porzellan auch gern genannt wird - mit blauem Gold veredelt wird, denn die Preise für das hitzebeständige Kobaltoxid sind die dem Echtgolddekor ähnlich. Es gibt weltweit nur noch eine kleine Anzahl Fabriken, die Unterglasur-Dekore noch herstellen (können).

Qing Hua Ci zählt demnach nicht nur zu den ältesten, sondern auch zu den teuersten und aufwendigsten Dekorationsarten in der Porzellanherstellung.



Qualität & Sicherheit zu einem günstigen Preis

Gegründet 1928 steht seit 1997 der Name Holst Porzellan für eine eigenständige Porzellankollektion mit deutschem Qualitätsmanagement. Unter dem Motto "Schlicht & Stark", verbunden mit der Sicherstellung aller wichtigen Gebrauchseigenschaften, hygienischen, thermischen und mechanischen Standards von Gastronomiegeschirr ist die Marke "Holst Porzellan/Germany" in den vergangenen 25 Jahren zu einem führenden Anbieter von Hotelporzellan und Profigeschirr gewachsen.

Diese Sonderseite "www.chinaporzellan.de" ist eine Imageseite für Werte und Tradition in Porzellan und soll einen Beitrag leisten, die vielfach missverständliche Wahrnehmung Chinas in ein wahres Licht zu rücken. Wir haben eine Hochachtung vor der asiatischen Kultur und deren Vielseitigkeit und Tradition.